Free and Open Schools

Deckblatt Schoolsout.geaendert
„School’s out? Informelle und formelle Medienbildung“ von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Letztes Jahr wurde ich von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur angefragt, ob ich für deren Jahresband einen Artikel zum Einsatz von Open-Source-Software in der Schule schreiben könnte. Bei so etwas handelt es sich dann in den meisten Fällen um „Grundlagenarbeit“. Die Zielgruppe ist meist nicht mit den Prinzipien der Open-Source-Community vertraut und für viele ist Open-Source-Software „diese Software, die man kostenlos herunterladen kann“. Dass dies zwar meist stimmt, aber ein denkbar schlechter Einstieg in die Thematik ist, habe ich schon einmal versucht näher zu erklären. Viel wichtiger sind für die besagte Zielgruppe wie Lehrkräfte oder Medienpädagogen die Aspekte des Teilens, Kooperierens und Weiterverwendens. Diese sind den meisten, die sich mit Didaktik und Pädagogik beschäftigen, hinreichend bekannt und im Allgemeinen verbinden sie damit auch viel Positives.

Viel zu oft wird die Diskussion über Open Source und Schule sehr technisch geführt. Man spricht über Benutzerverwaltungen, pädagogische Funktionen, Werkzeuge zur Kollaboration, Einhaltung von Standards. Das alles sind wichtige Elemente, die zu besprechen und zu klären sind, damit ein moderner Unterricht und ein „reibungsloser“ Schulalltag überhaupt möglich wird. Trotzdem sollten die Fragen nach den übergeordneten Erziehungs- und Bildungszielen nicht in den Hintergrund rücken.

Wer sich für die Argumentation und den Zusammenhang von Open-Source-Software und Schule interessiert, der kann den Artikel hier lesen. Er steht natürlich unter freier Lizenz.

 

 

Ein Gedanke zu „Free and Open Schools

  1. Danke für deinen Beitrag. Was ich nicht ganz verstehe ist, warum du github erwähnst. Github selbst ist eine proprietäre Plattform. Für Freie Software stellt es eine grosse Gefahr dar, wenn die Entwicklung auf solch einer Lösung fusst. Dessen sollte man sich zumindest bewusst sein und zumindest Alternativen in der Hinterhand haben. Mit Lösungen wie Gerrit ist das problemlos möglich.

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