‚Jugend hackt‘ war ein voller Erfolg

An diesem Wochenende fand in Berlin zum ersten mal ‚Jugend hackt‚ statt. Dabei handelt es sich um einen Hackathon/Hackday extra für Kinder und Jugendliche. Das Event begann am Freitagabend mit der Anreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und endete Sonntagnachmittag mit der Preisverleihung. Zwei Tage lang ging es darum, mit Hilfe offener Daten (z.B. der Stadt Berlin), eigene Applikationen zu schreiben und diese dem Publikum vorzustellen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Open Knowledge Foundation und Young Rewired State aus Großbritannien. Insgesamt wurden 15 Projekte von über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert.

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Coden und hacken bei ‚Jugend hackt‘

Keine leichte Entscheidung

Besonders gefreut hat es mich, dass ich von der Open Knoledge Foundation gebeten wurde, als Teil der Jury, gemeinsam mit Isabel Drost-Fromm, Daniel Dietrich und Konstantin Haase, die besten Projekte zu küren.  Es war nicht leicht, aber schlussendlich haben wir uns für drei Projekte entscheiden können. Diese sind…

  • PlateCollect (Best in Show) – Anwendung zum Auffinden und Sammeln von Stolpersteinen in der Umgebung.
  • Appartmapp (Best Example of Code) – Wohnungssuche mit erweiterten Kriterien wie Internetverfügbarkeit und Bus-/Bahnanschluss.
  • Borderless (Code a better Country) – Offene Plattform zur Bewertung von Barrierefreiheit diverser Lokalitäten.

Eine Übersicht über alle Projekte (inkl. der Gewinner), findet sich hier. Alle Projekte sind natürlich nicht nur mit offenen Daten versehen worden bzw. generieren selbst welche, sondern sind zusätzlich noch Freie und Open-Source-Software.

Aufzeichnung auf YouTube

Wer sich einen ganz genauen Eindruck verschaffen will, dem sei der Videomitschnitt von Jugend hackt empfohlen. Die Bildqualität ist nicht optimal, aber es reicht, um einen Eindruck zu bekommen und die gute Stimmung mitzuerleben, auch wenn man selbst nicht teilnehmen konnte.

 

Slider-Bild von Jugend hackt

2 Gedanken zu „‚Jugend hackt‘ war ein voller Erfolg

    1. Ob die Bemühungen von OSM bekannt waren, kann ich nicht genau sagen. PlateCollect nutze einen Datensatz der Berliner Stadtverwaltung, welcher alle Stolpersteine enthält. Dabei handelt es sich allerdings um Adressdaten, sprich Straße und Hausnummer. Diese wurden von dem Projektteam dann in geographische Koordinaten umgewandelt und auf einer Karte abgebildet.

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